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Meisterschaft 3. Liga Gruppe 3
Samstag, 20. October 2018 - 18:00 Uhr
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Doppelter Edipi schiesst Tägerwilen ab und führt Flawil bei 2:0-E
Thema: 1. Mannschaft | erstellt durch: FCF

Doppelter Edipi schiesst Tägerwilen ab und führt Flawil bei 2:0-Erfolg zurück auf die Erfolgsspur


Doppelter Torschütze: Valdrin Edipi jubelt gegen den FC Tägerwilen.

Der FC Flawil zeigt auf die Niederlage in Romanshorn eine Reaktion und bezwingt den FC Tägerwilen auf heimischem Terrain souverän mit 2:0 (1:0). Zum Matchwinner avanciert Abwehrchef Valdrin Edipi als Doppeltorschütze.

 

Bericht: David Metzger / FC Flawil

 

Zweimal lauerte der Flawiler Abwehrchef Valdrin Edipi im gegnerischen Strafraum nach einem Flawiler Eckstoss dem Ball am genau richtigen Ort auf, um ihn aus einer unübersichtlichen Situation heraus im Tor unterzubringen. So verteidigte Edipi an diesem Abend für einmal standesgemäss nicht nur das eigene Tor, sondern sorgte zusätzlich in der Offensive dafür, dass der FC Flawil im fünften Meisterschaftsspiel das Terrain zum vierten Mal als verdienter Gewinner verlassen durfte.

 

Zum ersten Nadelstich setzte Edipi nach gut zwölf Minuten an. Nachdem die leicht veränderte Flawiler Formation um die neu in die Startaufstellung gerückten Gambino, Radovic und Hajrovic die Startphase leicht verschlafen hatte, kam der Flawiler Führungstreffer zum genau richtigen Zeitpunkt. Mit der Führung im Rücken erwachte der FC Flawil zusätzlich aus seiner Lethargie und hatte gegen das kampfbetonte Spiel der Thurgauer spielerisch immer wieder mit guten Ansätzen entgegenzusetzen. Nur wenig fehlte nach rund einer halben Stunde, als der quirlige Tiago Gambino seitlich alleine vor dem gegnerischen Tor auftauchte; der Abschlussversuch wurde aber zu zentral auf den gegnerischen Torhüter Fabian Fellmann abgegeben. Nicht nur in dieser Situation, über das gesamte Spiel hindurch zeigte Fellmann immer wieder gute Ansätze und Paraden. Letzte Saison vom FC Tuggen (Promotion League) zum FC Tägerwilen gestossen, half Fellmann tatkräftig mit, den FC Tägerwilen im Spiel zu halten, obschon es auch nicht so war, als hätte der FC Flawil im Minutentakt Topchancen erarbeitet.

 

Noch harmloser zeigten sich die Gäste aus dem Thurgau, worauf wiederum der Flawiler Defensive eine gute Leistung attestiert werden darf. Die Thurgauer ergatterten sich zwar immer wieder vielversprechende Bälle, hatten auf den letzten dreissig Metern vor dem Flawiler Tor aber Mühe, die guten Ansätze auch in zählbare Abschlussaktionen umzumünzen. Zumeist verfehlte das entscheidende Zuspiel den Empfänger, weshalb Flawil Schlussmann Remo Wagner einen äusserst behutsamen Nachmittag verbrachte.

 

Nachdem Valdrin Edipi kurz nach der Pause zum zweiten Mal in diesem Spiel goldrichtig Stand und den Ball zum beruhigenden 2:0-Vorsprung über die Torlinie drückte, hätte man vom FC Tägerwilen eigentlich ein Schlussfurioso erwarten dürfen. Doch dieses kam nicht. Mit viel Disziplin und geschicktem Agieren schaukelten die Flawiler Akteure die 2:0-Führung souverän über die Zeit. Es war gar so, dass die Flawiler dem nächsten Treffer näherstanden. Allerdings zeigte man sich auf Seiten des Heimteams zum Ende hin im Abschluss oftmals zu eigensinnig, anstatt den besser postierten Mitspieler anzuspielen, weshalb auch für den FC Flawil keine weiteren Tore mehr resultierten.

 

Bereits am kommenden Samstag bestreitet der FC Flawil das nächste Heimspiel. Dann ist um 17 Uhr die zweite Mannschaft des FC Herisau zu Gast.

 

Telegramm: FC Flawil - FC Tägerwilen 2:0 (1:0)
Schützenwiese, 165 Zuschauer, SR Ajdini
Tore: 12. Edipi 1:0, 50. Edipi 2:0.
FC Flawil: Wagner; Petrov, Edipi, Radovic; Velickovic (87. Tomic), Lazic, Gambino (65. Metzger), Bruggmann (85. Chiavuzzi); Gibanica (73. Imper), Obrist (75. Strebel), Hajrovic (50. Pires).
FC Tägerwilen: Fellmann; Weber, Portela da Silva, Kühne, Gjidoda, Mulaj, Tirtas, Dold, Huber, De Santos, Eugster. Einwechslungen: Uhlmann, Geisselhardt, Rüedi, Morales, Zulfiu.
Verwarnungen: 35. Gambino (Unsportlichkeit), 40. Tägerwilen (Foul), 80. Tägerwilen (Unsportlichkeit).
Bemerkungen: FC Flawil ohne Müller (nicht eingesetzt), Brunner (Beruf), Khangsar (Familie), Ferati (gesperrt) sowie Graf, Sassi und Curaba (alle rekonvaleszent).

 





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