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Meisterschaft 3. Liga Gruppe 3
Samstag, 27. April 2019 - 18:00 Uhr
Bleiche, Steinach
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Kaum gefordert und letztlich souverän im Halbfinale
Thema: 1. Mannschaft | erstellt durch: FCF

Kaum gefordert und letztlich souverän im Halbfinale


Der FC Flawil setzt sich gegen den FC St. Margrethen problemlos durch.

Der FC Flawil steht unter den letzten vier Mannschaften des OFV-Cups. Im Viertelfinale setzen sich die Untertoggenburger gegen einen beängstigend schwach aufspielenden FC St. Margrethen diskussionslos mit 6:1 (4:1) durch.

 

Bericht: David Metzger / FC Flawil

 

Die Partie begann für den FC Flawil wie gewünscht. Keine sechs Minuten absolviert, ehe der erst 18-jährige Esmer Hajrovic für seine Farben bereits die Führung markierte. Hajrovic musste dabei nicht sonderlich viel für seinen Treffer tun, er wurde vom gegnerischen Verteidiger praktisch abgeschossen, von wo aus der Ball danach im Sog des Aufpralls über die Torlinie prallte.

 

Allerdings verpasste es der FC Flawil in der Folge, aus der frühen Führung weiteren Profit zu ziehen. Statt Gegner und Spiel zu kontrollieren, schlichen sich insbesondere im Defensivverhalten immer öfters Unsicherheiten ein, welche von einem zielstrebigeren Gegner an diesem Nachmittag wohl auch zum Torerfolg ausgenützt worden wären. Der FC St. Margrethen seinerseits präsentierte sich nach vorne aber ganz einfach zu harm- und ideenlos, als dass man die Flawiler Hintermannschaft hätte in Bedrängnis bringen können. Dennoch wussten die Rheintaler in der 26. Spielminute den Ausgleich zu markieren. Nachdem die Flawiler den Ball nicht aus der eigenen Gefahrenzone hatten klären können, drang eine Hereingabe von der rechten Seite in den Strafraum zu Liridon Maliqi, welchem am zweiten Pfosten zu viele Freiheiten gewährt wurden und dieser dies folglich zum Ausgleichstreffer ausnützte.

 

Der Gegentreffer tat dem FC Flawil insofern gut, als dass man sich dadurch wieder verstärkt auf zusammenhängende und zielführende Spielaktionen konzentrierte. Mit Erfolg: Zwischen der 36. und 42. Spielminute sorgte der FC Flawil innert sechs Minuten für einseitige Machtverhältnisse auf dem Kunstrasenplatz der Flawiler Schützenwiese: Dave Obrist, Jose Pires Pereira und Tsega Khangsar sorgten mit einer Triplette dafür, dass der Spielstand noch vor der Halbzeitspause (4:1) vorentscheidend in die gewünschten Bahnen gelenkt war.

 

Da seitens des FC St. Margrethen im zweiten Durchgang keine Reaktion mehr stattfand, der FC Flawil in der Person von Ives Bruggmann aber noch zwei weitere Treffer realisierte, stehen die Flawiler nun verdientermassen unter den letzten vier Mannschaften des regionalen Cup-Wettbewerbes.

 

Klar ist aber auch, dass sich der FC St. Margrethen in Flawil erschreckend schwach präsentierte und die Untertoggenburger somit praktisch über die ganze Spieldauer nicht ernsthaft gefordert wurden. Deshalb darf der hohe Auftaktsieg in den Pflichtspielalltag 2019 nicht überbewertet werden. Bereits am kommenden Samstag, wenn für die Flawiler mit dem Heimspiel gegen Neukirch-Egnach der Meisterschaftsauftakt ansteht, wird es eine andere und noch strukturiertere und konzentriertere Leistung benötigen, um auch gegen die Thurgauer bestehen zu können.

 

FC Flawil – FC St. Margrethen 6:1 (4:1)
Schützenwiese - 350 Zuschauer – Sr. Eicher.
Tore: 6. Hajrovic 1:0, 26. Maliqi 1:1, 36. Obrist 2:1, 39. Pereira 3:1, 42. Khangsar 4:1, 62. Bruggmann 5:1, 71. Bruggmann 6:1.
FC Flawil: Wagner; Kurzbauer (72. Metzger), Petrov, Ferati (65. Radovic), Velickovic; Hajrovic, Lazic; Gibanica, Khangsar, Pereira (46. Bruggmann); Obrist.
FC St. Margrethen: Obrenovic (45. Hajrullahu); Alves, Shoshi, Memeti, Karahasanovic; Sylaj, Cetinkaya, Lütolf, Kopre (52. Kopre), D’Amico; Maliqi (60. Sarac).
Verwarnungen: 1. Shoshi (Foul), 12. Obrist (Unsportlichkeit), 57. Ferati (Foul), 58. Cetinkaya (Foul), 68. Radovic (Foul), 82. Sinani (Foul), 87. Sarac (Foul).
Bemerkungen: FC Flawil ohne Bühler, Brunner, Graf, Curaba (alle nicht eingesetzt), Oertig (Ausbildung), Chiavuzzi (krank), Imper (Militär), Edipi (gesperrt) sowie Ademi, Strebel, Gambino, Tomic und Sassi (alle nicht im Aufgebot).





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