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Meisterschaft 3. Liga Gruppe 3
Samstag, 27. April 2019 - 18:00 Uhr
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„Müssen eine Siegementalität entwickeln“
Thema: News aus dem Verein | erstellt durch: FCF

Oliver Griepenburg, Trainer 2. Mannschaft, vor Rückrundenstart: "Müssen eine Siegementalität entwickeln".


Oliver Griepenburg (rechts) überreicht Maya Niedermann-Bachmann die Fussbälle.

Oliver Griepenburg, Trainer der 2. Mannschaft, spricht im Interview über die Vorbereitungsphase und Ziele für die anstehende Rückrunde. Zudem erklärt er, weshalb die 2. Mannschaft dem Karussell Flawil Bälle geschenkt hat.


Interview:
David Metzger / FC Flawil

 

Oli, was wollt ihr mit der Weitergabe der Bälle an das Karussell Flawil bewirken?

Wir von der 2. Mannschaft des FC Flawil haben uns auf die Rückrunde hin neue Bälle gekauft, sind doch unsere „alten Bälle“ durch das Training ziemlich in Mitleidenschaft gezogen worden. Ich empfand es allerdings als Verschwendung, die Bälle einfach so in den Müll zu werfen. So haben wir uns im Trainerteam entschieden, die Bälle stattdessen einer gemeinnützigen Institution zu verschenken. Mir kam als erstes das Karussell in Flawil in den Sinn. Die Einrichtung ist wirklich eine tolle Sache und die Kinder stehen komplett im Vordergrund. Das hat mich in der Sache gestärkt, die Bälle dort vorbeizubringen. Als ich die Bälle dann abgegeben habe, konnte ich das Strahlen in den Augen der Kinder regelrecht sehen – das hat mich in der Idee bestätigt.

 

Wie wichtig ist dir persönlich der Aspekt der Nachhaltigkeit?

Es ist mir ein grosses Anliegen, obschon ich mich nicht als Messias der Nachhaltigkeit hinstellen möchte. Ich versuche, mit meinen Mitteln etwas dafür zu tun und es so auch meinen Kindern vorzuleben. Dies bedeutet zum Beispiel, dass meine Frau und ich mit befreundeten Eltern Kleidungsstücke tauschen. Ich finde es verschwenderisch, wenn man immer alles neu kauft und dann nur schon nach wenigen Wochen wegschmeisst, nur weil der Nachwuchs herangewachsen ist. Als Trainer eines Vereines ist es wichtig, solche Werte ebenfalls vorzuleben. Dazu gehören rein gesellschaftliche Themen dazu. Wie hinterlasse ich eine Garderobe nach einem Spiel? Wie gehe ich mit Müll um, wenn dieser vor meinen Füssen liegt? Ich denke, dies sind ebenfalls Formen des Respektes und Fairplay gegenüber der Natur.

 

Dein Team startet in diesen Tagen in die Rückrunde. Wie habt ihr euch vorbereitet?

Wir haben im Januar im Trainerteam eine rigorose Analyse durchgeführt. Darauf aufbauend haben wir für die Vorbereitung einen Plan mit über 15 Trainingseinheiten vorbereitet. Meine Trainerkollegen und das Team haben diesen Plan in der Zwischenzeit super umgesetzt. Ich denke, bei den Jungs kam sicherlich gut an, dass wir das Thema Kondition nicht nur Wald- oder Treppenläufe abgehandelt, sondern durch viele dynamische Spielformen umgesetzt haben. Die Trainings waren mit regelmässig 22 Spielern sehr gut besucht. Dadurch konnten wir auch einen Konkurrenzkampf entwickeln und es war möglich, das Level im Training rasch zu erhöhen. In meinen Augen hat sich die Mannschaft wöchentlich gesteigert und gesamthaft in sieben Vorbereitungsspielen ganze 30 Tore erzielt. Entsprechend gut konnte man die Spielidee vom kontrollierten Angriffsfussball bereits erkennen. Nun müssen wir in den Meisterschaftsspielen ähnlich gut agieren und den Gegner immer unter Druck setzen und so zu Aufgaben zwingen. Dann erreichen wir einen physischen Vorteil, mit welchem wir das Spiel gewinnen können.

 

Welches Ziel verfolgt ihr für die Rückrunde?

Die Tabelle ist nicht das wichtigste. Die aktuellen elf Punkte genügen unserem Anspruch aber ebenfalls nicht. Ich möchte mit meinem Team mindestens dreissig Punkte holen. Dieses Ziel ist bewusst hoch gesetzt, allerdings ist es nicht mein Anspruch, eine Mannschaft zu trainieren, welche sich mit dem Ligaerhalt zufriedengibt. Wir müssen lernen, wie es sich anfühlt zu gewinnen und im Team eine regelrechte Siegementalität entwickeln. Dann sind wir im Trainerteam am Ende der Rückrunde zufrieden.





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